Frau Prof. Dr. Gabriele Kern-Isberner wird vom 19.9.-7.10.2016 als Visiting Professor an die Macquarie University, Sydney, Australia, gehen.

Der Artikel "Simulating Human Inferences in the Light of New Information: A Formal Analysis"
von Marco Ragni, Christian Eichhorn und Gabriele Kern-Isberner ist in den
Proceedings of the Twenty-Fifth International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI\'16)
erschienen.

  1. Marco Ragni, Christian Eichhorn and Gabriele Kern-Isberner.
    Simulating Human Inferences in the Light of New Information: A Formal Analysis.
    In Subbarao Kambhampati (ed.). Proceedings of the Twenty-Fifth International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI'16). 2016, 2604–2610.
    BibTeX

    @inproceedings{RagniEichhornKernIsberner2016,
    	author = "Ragni, Marco AND Eichhorn, Christian AND Kern-Isberner, Gabriele",
    	title = "Simulating Human Inferences in the Light of New Information: A Formal Analysis",
    	booktitle = "Proceedings of the Twenty-Fifth International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI'16)",
    	year = 2016,
    	editor = "Kambhampati, Subbarao",
    	pages = "2604--2610",
    	address = "Palo Alto, CA, USA",
    	publisher = "AAAI Press"
    }
    

Link zum Paper: http://www.ijcai.org/Proceedings/16/Papers/370.pdf

Bei der 35. ACM-Konferenz "Principles of Database Systems" (PODS 2016)
wurde die Arbeit "Two-variable logic on data trees and XML reasoning" mit dem "ACM PODS Alberto O. Mendelzon Test-of-Time Award 2016" ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde von Thomas Schwentick (Lehrstuhl 1) zusammen mit seinen Kollegen Mikołaj Bojańczyk, Claire David, Anca Muscholl, und Luc Segoufin verfasst.

Die Laudatio des Award Committees [1] sagt: "The authors introduced an influential new approach to the modeling of XML trees with data values. This means that not only purely structural queries, but also queries involving joins can be modeled. The new ap- proach unifies earlier results, and has led to many new results, on the automated verification of XML queries under integrity constraints. The paper has been highly influential both in database and automata theory. Because database theory research on XML has greatly benefitted from an automata-theoretic approach, it is satisfying to see the circle completed in this respect." 

[1] http://dl.acm.org/citation.cfm?id=2902251

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  1. Christian Eichhorn, Matthias Fey and Gabriele Kern-Isberner.
    CP- and OCF-networks – a comparison.
    Fuzzy Sets and Systems 298:109 - 127, 2016.
    URL, DOI BibTeX

    @article{Eichhorn2016109,
    	title = "CP- and OCF-networks – a comparison",
    	journal = "Fuzzy Sets and Systems",
    	volume = 298,
    	pages = "109 - 127",
    	year = 2016,
    	note = "Special Issue on Graded Logical Approaches and Their Applications",
    	issn = "0165-0114",
    	doi = "http://dx.doi.org/10.1016/j.fss.2016.04.006",
    	url = "http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165011416300999",
    	author = "Christian Eichhorn and Matthias Fey and Gabriele Kern-Isberner"
    }
    

Link zum Paper: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165011416300999

Am 22.6. wurde die Webseite databasetheory.org veröffentlicht, die sich mit den Grundlagen des Datenmanagements (oder kurz: Datenbanktheorie) beschäftigt. Sie bietet aktuelle Informationen über Konferenzen, Stellenangebote und sonstige Neuigkeiten, einen Newsletter und einen Blog. Sie ist durch Initiative und mit Hilfe unseres Lehrstuhles entstanden.

Am Montag, dem 27. Juni 2016, ab 16:15 Uhr findet im Raum OH12-3.031 der 29. Mini-Workshop für theoretische InformatikInformatik statt.

Der Artikel "Transducer-based Rewriting Games for Active XML" von Martin Schuster wurde für das 41st International Symposium on Mathematical Foundations of Computer Science (MFCS 2016) akzeptiert.

Gabriele Kern-Isberner war co-Chair des 16. Internationalen Worshops für Nichtmonotones Schlussfolgern (NMR '16).
Link: http://nmr2016.cs.uct.ac.za/
Hierzu sind die Proceedings erschienen
Link: http://nmr2016.cs.uct.ac.za/proceedings_nmr2016_online.pdf

Daan Apeldoorn ist Jurymitglied in der Sparte Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" Rheinland-Pfalz 2016 des deutschen wissenschaftlichen Nachwuchswettbewerbs "Jugend forscht".

Pressemitteilung:

https://www.boehringer-ingelheim.de/presse/archiv_pressemitteilungen/press_releases_2016/29_april_2016_jugendforscht.html

 

Die Arbeit "Order-Invariance of Two-Variable Logic is Decidable" von Frederik Harwath und Thomas Zeume wurde für die Konferenz Logic in Computer Science (LICS), die im Juli 2016 in New York stattfindet, akzeptiert.

Der Artikel "Simulating Human Inferences in the Light of New Information: A Formal Analysis" von Marco Ragni, Christian Eichhorn und Gabriele Kern-Isberner
wurde zur Präsentation auf der 25th International Joint Conference on Artificial Intelligence (IJCAI-16) akzeptiert.

Vom 11.-15.4. fand in Schloss Dagstuhl ein Perspectives-Workshop zum Thema Foundations of Data Management statt. Professor Schwentick war einer der Organisatoren. Das Ziel war es, die Perspektiven des Fachgebietes in einem internationalen Rahmen zu reflektieren und inhaltliche und organisatorische Initiativen für seine Weiterentwicklung anzustoßen. Nähere Informationen finden sich unter: http://www.dagstuhl.de/16151.

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Die Europäische Gemeinschaft hat im April 2015 eine Forschungsaktion mit dem Titel "Reversible computation - extending horizons of computing (IC1405)" im Rahmen des COST-Programmes (www.cost.eu) initiiert,  mit dem Ziel ein Netzwerk von Wissenschaftlern zu schaffen, die im Gebiet des Reversible Computing aktiv sind bzw. aktiv werden möchten. Dadurch können Synergie-Effekte bzgl. Reversible Computing in Europa erreicht werden. Das Netzwerk soll sowohl ein Austausch von Wissen als auch ein gemeinsames Forschen gezielt unterstützen. (Siehe http://www.cost.eu/COST_Actions/ict/Actions/IC1405)

Prof. Claudio Moraga, vom Lehrstuhl 1, Logik in der Informatik wurde kürzlich als Vertreter Deutschlands in den Aktionsrat des Netzwerkes IC1405 berufen, der aus Vertretern der über 25 teilnehmenden Länder besteht.

Reversible Computing ist ein relativ neues Rechenmodell, charakterisiert durch die Möglichkeit des Umkehrens von Rechenabläufen. Programme, die nach diesem Modell erstellt werden, können leichter als herkömmliche Programme getestet und ggfs. korrigiert werden. Auf der Hardware-Ebene können „low-power“ reversible Schaltungen realisiert werden. Weiterhin werden reversible Schaltungen die Grundkomponenten von Quantenrechnern sein, wenn eine Quantentechnologie verfügbar wird.

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Am 15. und 16. Februar 2016 findet der 71. Workshop über Algorithmen und Komplexität der GI-Fachgruppen Komplexität (KP) und Algorithmen (ALGO) an der Technischen Universität Dortmund statt. Link zum Theorietag

Die DFG fördert das Projekt 'Dynamische Ausdrucksstärke von Logiken' für weitere drei Jahre mit zwei Vollzeitstellen. In dem Projekt der Arbeitsgruppe von Prof. Schwentick am Lehrstuhl 1 soll weiterhin die Aufrechterhaltung von Informationen für sich schnell ändernde Daten im logischen Kontext untersucht werden.

In vielen aktuellen Datenmanagementszenarien unterliegen Daten ständigen Änderungen ,auf die oft umgehend reagiert werden muss. Beispielsweise
müssen beim Ausfall eines Verteilungsknoten im Internet kurzfristig andere Wege für Datenpakete gefunden werden. Auch der Datenbestand von
Suchmaschinen erneuert sich fortwährend, etwa durch aktualisierte Nachrichten.

Für Anwendungen mit großen Datenbeständen ist es aus Effizienzgründen häufig kaum möglich, nach jeder Änderung die von Benutzern
benötigten Informationen von Grund auf neu zu berechnen. Allerdings lassen sich bereits berechnete Informationen oft mit geringerem
Ressourcenaufwand aktualisieren. So benötigen viele dynamische Algorithmen im Vergleich zu statischen Algorithmen weniger Zeit, um dem
Benutzer aktualiserte Resultate zur Verfügung zu stellen.

Das Problem der Aufrechterhaltung von Informationen wird in diesem Projekt jedoch nicht algorithmisch sondern in einem logischen Kontext betrachtet. Die zur Aktualisierung nötigen Operationen werden deklarativ spezifiziert.

In der ersten Projektphase von 2013-2016 war es gelungen, zusammen mit Koautoren, die seit 20 Jahren offene Frage, ob das Erreichbarkeitsproblem in Graphen mit den Mitteln der Prädikatenlogik erster Stufe aufrechterhalten werden kann, positiv zu beantworten. Die sich daraus ergebenden neuen Perspektiven sollen nun eingehend studiert werden.

 

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Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)